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Das Halbfinale gegen den dänischen Vertreter Lyngby BK stand an. Immer noch ist unklar, was Genk beim Nord-/ Ostseepokal macht, liegt man doch mitten in Belgien. Vielleicht muss man die Stadt kurzerhand ans Meer verlegen lassen - who knows. Trotz geografischer Verwirrungen - wo genau liegt eigentlich dieses Lyngby? - trat man zum Viertelfinale an.
Offenbar hatten die Dänen im Hinspiel auch Orientierungsprobleme, denn sie verloren glatt 7:0. Ein so selten gesehener souveräner Sieg der Genker. Zum Rückspiel reiste man mit Kompass, Karten und ein bisschen glücklicher Hilfe gerade so noch rechtzeitig an. Die erste Halbzeit verschlief man dann konsequenterweise aufgrund der Reisestrapazen komplett, um dann in der zweiten Hälfte völlig übermüdet zwei Bälle mit dem altbewährten Kick-and-Rush irgendwie reinzuhämmern. Ein Blick auf die Anzeigetafel verriet: Endstand 6:2.
Und nun? Schon Pythagoras wusste 6+2 ist 8 ... oder so. Es reichte jedenfalls zum Weiterkommen. Das bedeutet jedoch auch weitere Reisestrapazen, dieses Mal in die so schön klingende Stadt Belchatów. Hier weiß man nicht einmal, in welchem Land das liegt, sodass wohl die digitale Karte gezückt werden muss ... vielleicht hilft auch ein Kontakt von Barbuschka weiter, die jedoch bekanntlich im Urlaub weilt.
Reisestrapazen dahingestellt. Ein Halbfinale ist ein halbes Endspiel (höhö), welches Genk bzw. deren Trainer GerryG noch nie besonders gut konnte. Man rechnet also fest - mit einem Ausscheiden. Dann hört der Reisestress endlich auf.
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